


































Teaser: Ganz fix gebrutzelt, kunterbunt kombinierbar mit Hähnchen, Gemüse oder Hack – und einfach immer lecker: Eine schnelle Reispfanne ist das perfekte Feierabendessen für die ganze Familie!
Reispfannen mit Gemüse sind überall auf der Welt beliebt! Im mittelamerikanischen Costa Rica serviert man beispielsweise Gallo Pinto ein traditionelles Reisgericht mit schwarzen Bohnen, Paprika und Spiegelei. Auf kulinarische Kurzreise nach Bella Italia geht es mit einer Tomaten-Reis-Pfanne mit Mozzarella. Und wer Lust auf Asia-Aromen hat, kann sein Fernweh mit dem thailändischen Bratreis Khao Phad oder indisch inspiriertem Veggie-Biryani stillen.
Auch der eigenen Kreativität sind bei Reispfannen mit Gemüse kaum Grenzen gesetzt. Wer selbst mit verschiedenen Zutaten experimentieren möchte, sollte allerdings auf die unterschiedlichen Garzeiten von Gemüsesorten achten: Weichere Vertreter dürfen direkt in die Bratpfanne wandern und sind schon nach wenigen Minuten gar. Festere Sorten sollten ggf. vorgegart werden. Grundsätzlich gibt es kein Gemüse, das sich nicht für Reispfannen eignet. Entscheidend bei der Auswahl ist, welche Geschmacksrichtung man einschlagen möchte.
Diese Gemüsesorten passen immer:
Paprika (rot, gelb, grün)
Zucchini
Karotten
Zwiebeln
Knoblauch
Champignons oder andere Pilze
Brokkoli (ggf. kurz blanchiert)
Zuckererbsen/Kaiserschoten
Erbsen (TK oder frisch)
Mais (aus der Dose oder frisch)
Perfekt für asiatische Reispfannen:
Mungobohnensprossen
Pak Choi
Frühlingszwiebeln
Bambussprossen
Wasserkastanien
Babymais
Zutaten für mediterrane Reispfannen:
Aubergine
Oliven
Tomaten (frisch oder getrocknet)
Spinat
Artischockenherzen (z.B. aus der Konserve)
Rucola (erst zum Schluss dazugeben)
Die besten Extras für deftige Reispfannen (z.B. mit Fleisch, Wurst oder Räuchertofu):
Lauch
Weißkohl oder Spitzkohl (fein geschnitten)
Grünkohl (vorgekocht)
Rosenkohl (vorgekocht und halbiert)
Bohnen (z. B. grüne Bohnen, weiße Bohnen oder Kidneybohnen, vorgegart)
Saftiges Geflügel ist fix gebrutzelt und bringt eine Extraportion Eiweiß mit. Diese Reispfannen mit Hähnchen haben das Zeug zum Lieblingsessen:
Würziges Chicken Bog mit Knoblauch, Sellerie und Parmesan
Auch viele Sportler schwören auf die Kombi aus Hähnchen und Reis. Der Grund: Geflügel ist eine Top-Quelle für hochwertiges Protein, das den Muskelaufbau unterstützen soll. Reis liefert fixe Energie in Form von schnell verdaulichen Kohlenhydraten und ist gut bekömmlich. Ein starkes Duo für viel Power!
Herrlich deftig gelingen Reispfannen mit würzigem Hack – zum Beispiel im koreanischen Bibimbap . Auch schön herzhaft und ideal zum Sattessen: mediterrane Reis-Gemüse-Pfanne mit Hackfleisch.
Wenn es in der Küche mal richtig fix gehen muss, sind 10-Minuten-Reis aus dem Beutel oder vorgegarte Produkte aus dem Vakuumpack die Rettung. Damit gelingen zum Beispiel Paprika-Tofu-Reis und Hähnchen-Reis-Pfanne in maximal 30 Minuten – schneller geht’s nicht!
Lust auf Meer? Dann sind diese Ideen mit Lachs, Garnelen und Thunfisch ein richtig guter Fang:
Mit dem praktischen Küchenhelfer gelingt das Gericht ganz easy. So geht’s Schritt für Schritt:
Für 4 Personen 250 g Reis im Garkörbchen einwiegen und auf Stufe 4 kurz überspülen. 800 ml Gemüsebrühe in den Mixtopf geben, Gareinsatz einsetzen. 20 Min./Varoma/Stufe 1 garen. Reis herausnehmen, kurz abtropfen lassen. Mixtopf ausleeren.
Währenddessen 1 Zucchini und 1 rote Paprikaschote waschen, putzen und in Würfel schneiden. 1 Möhre schälen, putzen und in feine Scheiben schneiden. 300 g Hähnchenbrust trocken tupfen und in Würfel schneiden.
Je 1 Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und halbieren. In den Mixtopf geben und 5 Sek./Stufe 5 zerkleinern. 2 EL Olivenöl zugeben und 3 Min. / 120 °C / Stufe 1 dünsten.
Paprika, Zucchini, Möhre, 100 g TK-Erbsen und Hähnchenstücke in den Mixtopf geben. Nach Geschmack würzen mit Salz, Pfeffer, ½ TL Paprikapulver, ggf. etwas Curry oder Sojasauce. 10 Min. / 100 °C / Linkslauf / Sanftrührstufe garen.
Vorgekochten Reis zugeben. 2 Min. / 100 °C / Linkslauf / Sanftrührstufe vermengen, evtl. nochmal abschmecken.
Wer eigene Reispfannen-Rezepte kreieren möchte, sollte einige Grundregeln beachten. Darauf kommt es an.
Fast alle Reissorten eignen sich sehr gut für leckere Pfannen-Hits. Eine Ausnahme bilden Sushi-, Risotto- oder Milchreis. Sie kleben beim Braten zu stark zusammen. Ausgezeichnet machen sich hingegen:
Langkornreis: Dazu zählen zum Beispiel Basmati oder Jasmin. Er bleibt nach dem Kochen wunderbar locker, leicht körnig und lässt sich sehr gut anbraten.
Vollkornreis: bringt ein kräftiges Aroma und sehr viel Biss mit, liefert außerdem mehr Ballaststoffe als geschälte Sorten.
Roter und schwarzer Reis: hierbei handelt es sich ebenfalls um ungeschälte Sorte, die sehr nussig schmecken und für farbliche Abwechslung sorgen.
In den meisten Fällen sollten die Reiskörner vor dem Garen gründlich abgespült werden. Dadurch löst sich die äußere Stärke – der Reis klebt nicht zusammen. Außerdem werden Staub, Schmutz und andere Rückstände entfernt.
Parboiled-Reis muss nicht zwingend gewaschen werden, da er schon industriell vorbehandelt und gereinigt ist – schaden kann eine kurze Dusche aber auch hier nicht.
Man rechnet für ein Hauptgericht etwa 60-80 g Reis pro Person. Das entspricht ungefähr 180-240 g gegartem Reis. Ob es eher etwas mehr oder weniger ist, entscheiden die anderen Zutaten in der Pfanne. Sind viele sättigende Komponenten wie Fleisch, Tofu, Hülsenfrüchte oder Käse im Spiel, genügen in der Regel kleinere Reismengen. Wird das Getreide nur mit wenig leichtem Gemüse aufgetischt, dürfen es ruhig die vollen 80 g sein.
Durch das Anbraten entstehen leichte Röstaromen, der Reis bekommt einen nussigeren, intensiveren Geschmack und eine leicht knusprige Konsistenz.
Gut zu wissen:Gut ausgekühlter Reis vom Vortag ist aus gesundheitlicher Sicht besonders empfehlenswert für Pfannengerichte. Denn durch das Kochen und Erkalten bildet sich in den Körnchen sogenannte resistente Stärke, die als vorteilhaft für eine gesunde Darmflora gilt. Spannend: Erneutes Erhitzen zerstört sie nicht. Sie bleibt also beim Brutzeln in der Pfanne erhalten.
Für Pfannengerichte wird der Reis üblicherweise in einem Topf vorgegart und anschließend in einer Pfanne angebraten. Nur so wird er leicht kross und körnig. Möchte man eher ein cremiges Reisrezept erreichen, kann man die Körnchen aber auch direkt in der Pfanne garen. Ein klassisches Beispiel für diese Zubereitungsmethode ist die spanische Paella mit aromatischem Safranreis. Hier wird der Reis zunächst in einigen TL Öl angedünstet und dann mit weiteren Zutaten in Wein und Brühe langsam geschmurgelt. Wichtig: Ein Deckel ist Pflicht! Sonst verdunstet die Flüssigkeit zu schnell.
Salz und Pfeffer, Paprikapulver edelsüß, Knoblauch und Zwiebeln sind eine gute Basis für Pfannenreis aller Art. Darüber hinaus passen frische Kräuter wunderbar – z.B. Rosmarin, Thymian, Petersilie, Koriander oder Basilikum. Gerade asiatische Rezepte profitieren geschmacklich von Zutaten wie Ingwer, Sesamöl, Chili, Currypaste, Sojasauce, Kreuzkümmel und Limettensaft. Kräftige Reispfannen mit Kohl werden durch eine gute Prise Kümmel etwas leichter verdaulich. Wer für einen mediterranen Twist sorgen möchte, kann mit Tomatenflocken und abgeriebener Bio-Zitronenschale würzen. Mit etwas Zimt, Ras el Hanout, Kardamom oder Harissa gibt man Reispfannen einen leckeren orientalischen Dreh.